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02.11.2018, 14:12 Uhr
Udo Hansjürgens hat ein Ziel und einen Zeitplan vor Augen
CDU-Stadtverband diskutiert aktuelle Themen

Rathaus, Kindergarten, Innenstadtausbau und Busverkehr, es gab reichlich Themen über die auf der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Delbrück intensiv diskutiert wurde. Außerdem konnte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Reinhold Hansmeier unter den rund 75 Gästen im Hotel Waldkrug auch Udo Hansjürgens, Bewerber um das Amt des Bürgermeisters begrüßen. „Bislang bin ich ein Vorschlag, nicht mehr, aber auch nicht weniger“, stellte sich Udo Hansjürgens vor.

v.li.: Reinhold Hansmeier, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, die CDU-Fraktionsvorsitzende Anita Papenheinrich, Udo Hansjürgens als Vorschlag für das Delbrücker Bürgermeisteramt und der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer.

„Ich habe Respekt vor dem Bürgermeisteramt und dem jetzigen Amtsinhaber Werner Peitz. Die Kernaufgaben des Bürgermeisters erfordern eine breite fachliche und persönliche Qualifikation. Man muss Teamplayer und gleichzeitig Teamleader sein, ehrlich und glaubwürdig sein, dazu gehören Offenheit genauso wie Verschwiegenheit an der richtigen Stelle“, stellte sich der 46-jährige Ostenländer vor. Der Betriebsleiter der Firma Speedy Reha -Technik erklärte, dass er sich bereits auf die Verwaltungsarbeit vorbereitet und Fortbildungen an der Konrad-Adenauer-Stiftung besuche. „Ich möchte mein Engagement in den Dienst der Stadt und ihrer Menschen stellen und bin hochmotiviert“, so Hansjürgens, der sich innerhalb der nächsten Monate den CDU-Ortsverbänden und Gremien vorstellen wird. „Ich möchte die 10 Orte unserer Stadt intensiver kennenlernen und mich mit den Problemen und Ideen meiner Mitbürger vor Ort vertraut machen und Möglichkeiten bieten, mich kennenzulernen“, hat Udo Hansjürgens eine klare Vorstellung, wie er die Aufgabe angehen wird. „Erst im August 2019 können die Mitglieder der CDU mich offiziell zum Bürgermeisterkandidaten wählen. Erst dann fängt für mich der Wahlkampf an“, betonte der 46-jährige.

 

Zuvor erläuterte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Reinhold Hansmeier, warum die CDU vom Neubau eines Rathauses Abstand nehmen möchte. Neben den Finanzen betonte Reinhold Hansmeier, dass das Zeitfenster bei der Planung von Anfang an wichtig gewesen sei. „Wir haben inzwischen einen derart großen zeitlichen Verzug, dass ein Neubau nicht mehr zu schaffen ist. Bis zum Sommer 2019 müssen die Mitarbeiter der Verwaltung die Marktstraße verlassen, damit die Räume bis zum Schuljahr 2020 / 21 fertiggestellt werden können“, unterstrich Hansmeier zwei Grundsätze. Unsere Verwaltung hat bereits geprüft, dass die Räumlichkeiten der dann leerstehenden Hauptschule Westenholz für 85 städtische Mitarbeiter hergerichtet werden können. Die Kosten liegen heute bei ca. 3,5 Millionen Euro. Dies ist erheblich günstiger, als der Neubau im Himmelreich und hilft die zeitnah anstehende Sanierung des Gymnasiums zu stemmen. In einer digitalen „Modell-Stadt“ sind 2 Standorte mit einer zentralen Anlaufstelle an der Langen Straße und einem Technischen Rathaus in Westenholz problemlos möglich -  Paderborn macht uns das vor. Außerdem könnte wir bei einer Gebäudesanierung Fördergelder in von bis zu 50 Prozent bekommen“, wies Reinhold Hansmeier noch auf einen weitere finanziellen Aspekt hin. Nach seiner Schätzung hätten die bisherigen Planungen zum Rathausneubau etwa 300.000 Euro gekostet. „Es ist Zeit, dass tragfähige und zeitnah machbare Lösungen auf den Tisch kommen“, betonte der Stadtverbandvorsitzende.

 

In ihrem Bericht aus der Fraktionsarbeit wies die Fraktionsvorsitzende Anita Papenheinrich auf den Bedarf bei Kindergartenplätzen hin. „Die Verwaltung hat uns das Gebäude am Nordring vorgeschlagen, ohne weitere Alternativen zu prüfen. Der Standort ist nicht günstig und aus unserer Sicht zu klein. Würde eine zweigruppe Einrichtung doch gerade einmal die bestehende Warteliste aufnehmen, aber weder die akute Überbelegung der anderen Einrichtungen noch den Ausbau der fehlenden U3-Plätze lösen“, begründete Anita Papenheinrich den Vorstoß an der Hövelhofer Straße. Die verkehrliche Situation am Hallenbad, die direkte Nachbarschaft zum Wohnmobilstellplatz sind nicht gut“, so die Fraktionsvorsitzende. Vor dem Hintergrund des Innenstadtausbaus bezeichnete Anita Papenheinrich die Bushaltestelle an der Lipplinger Straße als ungünstig. „Es muss Haltestellen in der Innenstadt geben. Aber an der Lipplinger Straße wäre der Rückstau oder der Lieferverkehr problematisch für den Verkehrsfluss“, erklärte Anita Papenheinrich. Hohe Investitionen werde auch der in Fortschreibung befindliche Brandschutzbedarfsplan sowie die Erweiterung der Kläranlage und die Sanierung des Gymnasiums nach sich ziehen.

 

Über aktuelle Punkte aus der Landespolitik berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer.