CDU möchte potenzielle Flächen für erneuerbare Energien identifizieren

Mit Einbindung der Bürger Akzeptanz für erneuerbare Energien erhöhen

Trockenphasen und Hitzewellen, Starkregen und Hochwasser, die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich zu spüren und treten immer häufiger auf. Um die Klimaauswirkungen zu bekämpfen, fällt regenerativen Energien und deren schnellem Ausbau eine zentrale Rolle zu.

„Nur so sind ehrgeizige Klimaziele und Klimaneutralität zu erreichen“,

so der Vorsitzende des Betriebsausschusses Fabian Maduch. Parallel müsse aber auch etwas für eine höhere Akzeptanz bei den Bürgern getan werden.

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Die CDU-Fraktion im Delbrücker Stadtrat schlägt daher Bürgerstromtarife oder direkte Beteiligungen vor.

„Auch die Stadt Delbrück könnte an den wirtschaftlichen Erfolgen partizipieren, wenn sie sich an entsprechenden Anlagen beteiligt“,

so Fabian Maduch. Ziel muss es nach Ansicht der CDU sein, Wirtschaftsleistung vor Ort zu halten und über Beteiligungen und Steuereinnahmen auch vor Ort zu profitieren. 

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Gebiet der Stadt Delbrück hat die CDU jetzt eine Konzepterstellung beauftragt, der einstimmig im Rat zugestimmt wurde. 

Um die Ausbaupotentiale für erneuerbare Energien im Delbrücker Land zu identifizieren, muss ein Kataster mit geeigneten, potentiellen Flächen entwickelt werden und die Beteiligung von Bürgern und auch der Stadt geprüft werden. Dafür machen sich (v.li.) CDU-Ratsherr Fabian Maduch und der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Reinhold Hansmeier stark.


Die Stadtverwaltung wird ein Konzept für die zukünftige, auch finanzielle Beteiligung an Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen oder Wärmeenergieanlagen ausarbeiten. Dabei sind gesellschaftliche und wirtschaftliche Belange zu berücksichtigen. Ziel ist es, Bürgern und heimischen Betrieben einen möglichst großen Nutzen aus der Energieerzeugung vor Ort und damit aus kurzen Transportwegen auch beim Thema Energie, zu ermöglichen. Grundlage für die Errichtung von erneuerbaren Energien im Delbrücker Land ist die Identifizierung von geeigneten Flächen für den Bau von erneuerbaren Energien. Die Verwaltung wird beauftragt ein entsprechendes Flächenkataster unter dem Blickwinkel, der Eignung für verschiedene regenerative Energien aufzubauen.

„Ein derartiges Konzept kann als Grundlage für Verhandlungen mit Investoren und für Beteiligungen von Bürgern oder der Stadt, dienen“,

so der CDU-Fraktionschef, Reinhold Hansmeier, der städtische Eigenbetriebe bei den Überlegungen einschließt. Nach Ansicht der CDU muss die Grundlagenermittlung wie auch die Umsetzung schnellstmöglich erfolgen, um den Ausbau erneuerbarer Energien effektiv und nachhaltig voranzutreiben.