Kandidatenaufstellung für den Delbrücker Rat
Ziel sind mehr als 60 % + X Stimmenanteile bei den Kommunalwahlen am 14. September
„Wir schaffen mit der Aufstellung unserer Kandidaten für die Kommunalwahl im September heute die Basis für die kommenden fünf Jahre Ratsarbeit in Delbrück“,
so der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Reinhold Hansmeier bei der Kandidatenaufstellung.
Dabei kam auf die CDU-Mitglieder ein echter Wahlmarathon zu: Im Delbrücker Stadtgebiet wird es bei der nächsten Kommunalwahl statt der bislang 19 Wahlkreise in Delbrück zwei zusätzliche und in Westenholz einen zusätzlichen Wahlkreis geben, so dass 22 Direktkandidaten nominiert werden. Außerdem wurden Reserve- und Ersatzkandidaten von der Versammlung gewählt.
„Delbrück wächst und da die Größe der Wahlkreis vorgegeben ist, wächst auch der Rat auf künftig 44 Mitglieder“,
erläuterte Reinhold Hansmeier die Hintergründe und weiter:
„Durch das Wahlverfahren gewährleisten wir, dass alle Ortsteile im Rat von bekannten Leuten aus ihrem Ort vertreten sind.“
Die CDU fülle das Leitmotto „Zehn Orte – eine Stadt“ mit Leben und spiegele so die Besonderheiten jedes einzelnen Ortsteiles wider.
„Die Politik in Delbrück trägt die Handschrift der CDU. Wir sind verantwortlich für die großen Erfolge, machen aber sicher auch mal Fehler. Delbrück ist eine der wenigen Städte mit einem Bevölkerungswachstum“,
führte Reinhold Hansmeier aus und betonte, dass das bürgerliche Engagement sich nicht nur in über 300 Vereinen zeige. Als großen Erfolg sieht er auch das Rekordaufkommen der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr.
„Wir haben mit 35,5 Millionen Euro ein so hohes Gewerbesteueraufkommen wie Hövelhof und Salzkotten zusammen“,
so Hansmeier. Delbrück gehöre bei Wasser- und Abwassergebühren zu den günstigsten Kommunen in Nordrhein-Westfalen und sei einer der stärksten und attraktivsten Einzelhandelsstandorte der Region. Reinhold Hansmeier machte sich für zwei rund um die Uhr besetzte Rettungswagen und einen 24/ 7 besetztes Notarztfahrzeug in Delbrück sowie für eine rund um die Uhr besetzte Polizeiwache stark.
„Wir wollen bei der Kommunalwahl 60 + X Prozent der Stimmen erreichen, so dass auch die Listenplätze 26 Dr. Sarah Evers und 27 Alexander Kruse noch in den Rat einziehen können“,
nannte Reinhold Hansmeier ein ehrgeiziges Ziel für die Kommunalwahl.
Als entscheidenden Schritt in Richtung Kommunalwahl bezeichnete auch der Bürgermeisterkandidat der CDU, Johannes Lindhauer die Wahlversammlung.
„Menschen zu finden, die sich in der Politik engagieren ist keine Selbstverständlichkeit, daher danke ich allen, die sich bislang mit Mandat und Engagement eingebracht haben oder dies künftig tun wollen“,
so Lindhauer.
„Wir haben Freude daran, Dinge zu bewegen und verknüpfen Tradition und Fortschritt miteinander. Unsere Stärke liegt in der Nähe zu den Menschen“,
betonte der Bürgermeisterkandidat. Lindhauer forderte, dass sich an der Finanzierung der Kommunen strukturelle etwas ändern müsse.
„Ich hoffe, dass die Milliarden-Pakete aus Berlin nicht in sinnfreie Projekte fließen oder in der Bürokratie und langen Planungsphasen versickern“,
fand Johannes Lindhauer deutliche Worte.
Für die 22 Wahlbezirke in Delbrück wurden mit überwältigender Mehrheit gewählt:
Für die Kreistagsmandate wurden für Delbrück-Mitte, Bentfeld, Anreppen, Boke und Teile von Hagen wurde Otto Klabes und als Ersatz Christian Nettelnbreker vorgeschlagen. Für Delbrück-Mitte, Steinhorst und Lippling wurde Claudia Wagner-Ragert und als Ersatz Ingo Sagemüller vorgeschlagen. Ralf Niggemeier möchte für Delbrück-Mitte, Westenholz, Schöning und Teile von Hagen kandidieren. Ersatzkandidat soll hier Nils Tepper werden. Für Hövelhof und Ostenland wurde Dirk Kaiser vorgeschlagen. Als Ersatzkandidatin steht Simone Austenfeld bereit.
Nach 50 Jahren Kommunalpolitik tritt Kreistagsabgeordneter Meinolf Päsch nicht mehr für eine weitere Wahlperiode an.